| Beitrag zur
Ausstellung "1150 - Fridingen zeigt aktuelle Kunst"
Vor nicht allzu langer Zeit stand neben - oder gegenüber
- dem Scharfeck im Herzen von Fridingen ein altes Gemäuer.
Zusammen bildeten sie einen engen Platz, der auch Scharfeck-Winkel
genannt wurde und Schauplatz einiger charmanter Freiluftveranstaltungen
war. Irgendwann ist aber die Lebenszeit eines Gebäudes
erreicht oder überschritten und so wurde im Zuge der
Gesamtorganisation des Bereiches das Gebäude abgetragen
und die Freifläche zu einer urbanen Zone umgestaltet,
geschützt durch eine hohe Mauer, von Bäumen beschattet,
mit einem passenden Bodenbelag ausgestattet und möbliert.
Diese neugeschaffene Qualität wurde sogar preisgekrönt.
Spannend wird es, wenn dem Platz eine weitere Komponente hinzugefügt
wird, nämlich der Benutzer / die Benutzerin. Urbanität
entsteht durch Leben auf der Straße, auf den Plätzen.
Diese Aktivität vernetzt die Bürger / Bürgerinnen
und verbindet Einheimische mit Passanten.
Doch dazu muss die Möglichkeit gegeben werden, die Freiheit.
Öffentliche Plätze sind dann öffentlich, wenn
sie nicht privatisiert und bewirtschaftet werden. Chancen
gibt es genug in Fridingen, doch welche werden genutzt ? Interessant
ist auch zu beobachten, wer sie nutzt oder wer sie vielleicht
früher nutzte.
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