| Diese Arbeit
untersucht exemplarisch die Orte Vorarlbergs, die am ehesten
als meine neue Heimat dienen könnten. Ich habe aber - zum
Glück - schon einen Platz, einen Ort gefunden. Die Ergebnisse
der Landtagswahlen 2009 haben mich bewogen diese neue Heimat
zu hinterfragen, zu hinterleuchten, genauer unter die Lupe zu
nehmen. Deswegen habe ich alle Vorarlberger Gemeinden gesucht
und dann diejenigen genauer untersucht, zu denen ich weder einen
direkten Bezug habe und die ich noch nie besuchte. Von den insgesamt
96 Gemeinden sind 32 in dieses Raster gefallen. Im nächsten
Schritt habe ich statistisch erhoben, welche der Gemeinden aufgrund
ihrer Wahlergebnisse und ihres Ausländeranteils - für
mich Ausländeraufnahmefreundlichkeit - am einladendsten
wären. Als deutscher Staatsbürger spielt der Status
des Ausländers leider immer noch eine starke Rolle. Die
Gemeinde die dadurch am wenigsten meiner Gegenliebe erfahren
hat ist mit ihrem scheinbar wichtigsten Zeichen auf diesem Objekt
sichtbar. Ein Zeichen von vordergründiger Nächstenliebe
weil Christlichkeit. Der mächtige Kirchturm. Der Name der
Gemeinde bleibt verborgen, lediglich der Farbmix der letzten
Wahl wurde direkt in den Farbwert des Druckes übertragen.
Auch dies ein Zeichen für Wärme und Geborgenheit
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