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| Tobias
Maximilian Schnell |
| Wettbewerbsbeitrag 2011 - DieHumanKapitalisten bei den Olympischen Jugendspielen in Innsbruck [A]
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| Die Idee basiert auf dem Motto
der Jugendspiele "Teil sein ist alles". Wir möchten
mit unserem Projekt auch jene Länder mit einbeziehen und
integrieren, die nicht bei den Olympischen Bewerben vertreten
sind. Dafür werden die Umrissformen dieser Länder
aus dreidimensionalen Plastikformen gefräst und mit den
jeweiligen Farben der Landesflagge bemalt. Diese Formen werden
in einen großen Eisblock eingefroren (ca. 3 x 3 x 3 m)
der auf einem Holzpodest mit Abflusswanne steht. Die Skulptur
wird von innen beleuchtet. Die notwendige Elektrische Energie
erzeugen die BesucherInnen an vor Ort bereitgestellten Sportgeräten.
"Aktiv sein macht Kunst" sozusagen. Wird mehr Sport
betrieben schmilzt das Eis schneller - wachsen die Nationen
schneller zusammen. Diese Skulptur ist neuer Mittelpunkt des
sogenannten Künstlerfoyers. Die jugendlichen Besucher bzw.
Teilnehmer der Jugendspiele sind aufgefordert mit ihrer Körperwärme
(Hände) diesen Eisblock zum schmelzen zu bringen und die
Länderformen zum Vorschein zu bringen. Dies kann nur gemeinsam
geschafft werden - das Eis muss, im wahrsten Sinne des Wortes,
zum schmelzen gebracht werden. Wenn alle Jugendlichen aller
Nationen bei der Abschlusspräsentation zusammen kommen,
werden die Länderformen aus dem Eisblock entnommen. Dann
bekommen heimische Jugendliche die Möglichkeit ebenfalls
Teil der großen Familie zu sein, sie tragen die freigelegten
Länderformen während der Abschlusspräsentation.
So werden einerseits auch jene Länder Teil der Veranstaltung,
die nicht direkt vor Ort vertreten sind und auch die jugendlichen
Zaungäste können den olympischen Duft intensiv einatmen
- frei nach dem Motto "Teil sein ist alles". |
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